Ungesunde Fixierung aufs Gesundheitssystem

2017/05
Immer mehr Menschen werden immer älter. Und die meisten haben den Wunsch, so lange wie möglich zu Hause zu leben. Damit dies gelingt müssen wohnortsnahe Unterstützungsnetzwerke gebildet werden, bei denen Professionelle, Angehörige und Menschen aus dem sozialen Umfeld gut zusammenarbeiten. Diese Unterstützungsnetzwerke sind untrschiedlich, je nachdem welche Ressourcen einer älteren Person zur Verfügung stehen. Generell gilt, dass die öffentliche Hand eine neue Aufgabe erhält, indem sie dazu beitragen muss, vorhandene Dienstleistungen besser zu orchestrieren. (Neue Zürcher Zeitung 6. Mai 2017 Seite 12) Download Artikel

Reflexionen zur Frage des guten Wohnens beim Älterwerden

2015/04
Wie reflektrieren ältere Menschen ihre Wohnsituation und wie nehmen sie den wachsenden Wohnungsmarkt wahr? In offenen Interviews berichten 26 alleinlebende Personen (Alter ≥ 65 Jahre) von ihren Überlegungen zum Wohnen und zur Wohnzukunft. Ein handlungstheoretischer Zugang leitet die Analyse. Im Fokus stehen individuell wahrgenommene Handlungsmöglichkeiten und der gesellschaftliche Handlungsrahmen.Die Reflexion der eigenen Wohnsituation erfolgt nicht ohne eine parallele Analyse der eigenen Handlungsmacht. Man muss Lösungen sehen und für erreichbar halten, bevor sie handlungsleitend werden können. (Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie. April 2015, Volume 48, Issue 3, pp 270-274.) Download Artikel

Fachartikel Wohnmatrix

2015/02
Die Wohnangebote für älter werden­de Menschen haben sich in den letzten Jahrzehnten massiv verändert und ausge­weitet. Eine klare begriffliche Definition existiert jedoch nur dort, wo gesetzliche Grundlagen bestehen. Viele Wohnange­bote sind somit nicht genau definiert, was einen systematischen Überblick über das vorhandene Angebot unmöglich macht. Um eine Orientierung zu schaffen, die über einzelne Begrifflichkeiten hinaus­geht, wird ein Rahmenmodell entwickelt, mit dem sich die Bandbreite des Wohnens im Alter darstellen lässt. (Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie. February 2015, Volume 48, Issue 2, pp 164-168) Download Artikel

Man kann nur denken, was man kennt, und man kann nur wählen, was es gibt

2014/07
Eine explorative Studie des Wohn-Handelns bei alleinlebenden Menschen unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Faktoren.Basierend auf offenen qualitativen Interviews (n=26) mit alleinlebenden Personen (Alter ≥ 65 Jahre) wurde untersucht, welche Faktoren bei Überlegungen zum eigenen Wohnen eine Rolle spielen. Dabei zeigt sich, dass neben dem Thema Wohnung und Wohnumgebung auch soziale Kontakte, finanzielle Rahmenbedingungen und die Möglichkeiten für Alltagsaktivitäten eine wichtige Rolle spielen. Wird ein Wohnwechsel ins Auge gefasst, müssen alle diese Aspekte im Auge behalten werden und am neuen Ort wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden können. (in: 2014 Age Report III, Wohnen im höheren Lebensalter. Grundlagen und Trends. Zürich, Seismo. S. 159–169)

Dissertation

2012/12
Jann, Antonia. 2012. „Wohnen im Alter - ein Handlungsfeld und seine Grenzen: Eine explorative Studie des Handelns bei alleinlebenden Menschen unter besonderer Berücksichtigung gesellschaftlicher Faktoren“.
Vechta: Univ., Diss. Download Dissertation